Geweihbildung beim Rotwild

Schon vor 10.000 Jahren waren die Geweihe der Urhirsche für den Menschen von großer Bedeutung. Sie dienten, nachdem Sie bearbeitet wurden, als Werkzeug oder Waffen, Kolbenhirschedie zu der Zeit für das Überleben der Spezies Homo Sapiens von großer Bedeutung waren. Heute dienen die Trophäen ausschließlich der Erinnerung an einen einmaligen Jagderfolg. Die Trophäen tragenden Schalenwildarten werden in zwei übergeordnete Gruppen, die Familie der Hornträger (Boviden) und die Familie der Hirschartigen (Cerviden) eingeteilt.

Jagdliche Brüche

Bruchzeichen haben ihren Sinn sowohl im jagdlichen Brauchtum als auch im praktischen Jagdbetrieb. Brüche sind die Zeichensprache der Jäger. Sie sind so alt wie die Geschichte der Jagd. So lange verständigten sich die Jäger durch Bruchzeichen und schmückten sich, ihre Hunde und das erbeutete Wild mit Brüchen.

Altersbestimmung des Schalenwildes nach den Zähnen

 Thema diesen Sachberichtes soll sein, der Zahnbau, die Abnutzung die und Altersbestimmung, welche für die Gewissheit unserer Vermutung unerlässlich ist. 

Jede Wildart hat eine Zahnformel, in der jeweils die zu einer bestimmten Zahnkategorie gehörigen Zähne angegeben sind.

Die Nutria und dessen Bejagung

Die Nutria, auch Sumfbiber genannt, kommt ursprünglich aus Südamerika. Genau aus den gemäßigten Zonen. Von den Platastaaten (Argentinien, Uruguay, Paraguay) , in Buenos Ayres, Patagonien bis Mittelchile kommt die Nutria in sehr großer Zahl vor (vom 24° bis 43° südl. Br.).

In Deutschland macht die Nutria neben Waschbär, Marderhund (Enok) und Mink in den letzten Jahren immer mehr Presse. Diese Arten werden oft unter dem Begriff invasive Wildarten oder Neozoen aufgeführt. Zu den Neozoen oder Neophyten (Pflanzen) gehören alle Arten, die erst nach der Entdeckung Amerikas durch Columbus (1492) nach Europa gebracht und angesiedelt wurden. Eine klassische Pflanze ist beispielsweise ist die Kartoffel.

Rehwild sicher ansprechen

Das Jahr erwacht, die Vegetation beginnt sich zu entfalten und der Lebensraum wird wieder Größer. Die Wintersprünge beginnen sich aufzulösen und das Rehwild zieht in seine Sommereinstände zurück. Der 1. Mai ist einer der wichtigen Termine im Jahreskalender eines Jägers, denn die Jagd auf den Rehbock und das Schmalreh beginnt.

Rotwild - Kolbenhirsche, Feisthirsche, Brunfthirsche

Kolbenhirsch, Feisthirsch, Brunfthirsch

Die bei uns heimischen Echten Hirscharten (Rot-, Dam- und Sikawild) folgen einem alljährlichen Zyklus. Was für das eine Revier die Brunft als Höhepunkt des Jagdjahres ist, ist in den benachbarten Revieren schon einige Wochen zuvor die Feistzeit.

Am 1. August ist es wieder so weit. Die Jagdzeit auf den König der deutschen Wälder, den Rothirsch beginnt. So manches Revier freut sich schon dem reifen Feisthirsch nachzustellen.

Leitfaden Niederwildhege, intensive Jungfuchsbejagung

Die Prädatoren- oder Raubwildbejagung in einem Niederwildrevier sollte höchste Priorität haben, umdie Reproduktion des Nutzwildes zu fördern und den Beutegreiferdruck auf Jungniederwild zu reduzieren. Im Frühsommer liegt der Focus in der Bejagung der Jungfüchse. Denn  zu dieser Zeit ist es möglich Füchse effektiv am Bau zu  bejagen. Es gibt zwei Arten der Jungfuchsbejagung. Zum einen besteht die Möglichkeit vom Ansitz aus den Bau zu beobachten und die Jungfüchse selektiv mit einer kleinkalibrigen Kugel oder mit Schrot zu erlegen.